Beschreibung
Von der Bergstation der Kabinenbahn startet der markierte Pfad Nr. 30 mit einem sanften Anstieg und verläuft anschließend fast eben entlang der oberen Grenze des Zirbenwaldes in nördlicher Richtung. Nach einem kurzen Anstieg über einen kleinen Sattel am Westhang des Schönjöchls öffnet sich der Blick ins Tal. Der Weg quert nun den tief eingeschnittenen Trametschgraben unterhalb der Plosehütte und führt anschließend über weitere Mulden und Rinnen, die sich über die West- und Nordwestflanken des Telegraphs ziehen, bis zur Ochsenalm.
Die steilen Hänge sind in den Sommermonaten ein farbenprächtiges Blütenmeer – vor allem von Ende Juni bis Mitte Juli, wenn die Alpenrosen in voller Pracht stehen. Immer wieder bieten sich eindrucksvolle Tiefblicke hinunter nach Brixen. An klaren Tagen reicht die Aussicht weit hinaus: nach Westen zu den Sarntaler Alpen, im Nordwesten bis zu den Stubaiern und im Norden über die Pfunderer Berge bis hin zum Zillertaler Hauptkamm.
Eckdaten
- Schwierigkeit: mittelschwer, da einige Abschnitte über Felsgrate führen
- Länge: ca. 10,6 km
- Gehzeit: etwa 3 h 20 min.
- Höhenmeter Aufstieg: ca. +189 m, Abstieg: ca. −154 m (für den Höhenwegteil)
- Einstieg/Ausgangspunkt: Bergstation der Seilbahn Plose („Kreuztal“, ca. 2.050 m)
Highlights
- Der Weg verläuft über steile Hänge fast ohne großen Höhenverlust — ideal für genießen statt „bergauf-bergab“
- Großartige Aussicht: bei klarer Sicht reicht der Blick vom Talkessel bis zu den Sarntaler Alpen, den Stubaier Alpen und in Richtung Zillertaler Hauptkamm
- Besonders reizvoll: im Zeitraum von Ende Juni bis Mitte Juli blühen die Alpenrosen an den Hangflächen – ein lohnenswertes Naturschauspiel
Tipp
- Feste Bergschuhe mit guter Sohle sind empfehlenswert, auch wenn der Höhenweg relativ eben läuft. Einige Abschnitte führen über steinigeres Gelände.
- Selbst im Sommer lohnt es sich, eine warme Jacke und Regen-/Windschutz mitzuführen – das Wetter kann in hochgelegenen Lagen schnell umschlagen.
- Für eine kürzere Variante: Es reicht auch, dem Höhenweg bis zur Ochsenalm zu folgen und dort eine Pause einzulegen – danach bequem zurück zur Bergstation.